Leid des Lebens

3. Mai 2017

Deine sanfte Stimme klingt
melodisch wie die Violine
doch in Dir drin ist nichts beschwingt
das Herz ist nur eine Ruine

Der Kummer schreit, man kann ihn hören
Dein Mut, zu lieben, ist verkümmert
keiner da, den Du willst spüren
Dein Vertrauen ist zertrümmert

Das Leben, es hat Dich geküsst
doch dieser Kuss hinterließ Narben
was Dein Herz so sehr vermisst
statt Grau und Schwarz, mal echte Farben!

Wut und Zorn übermannen Dich
und Du kannst dies kaum kontrollieren
Zerrissen! Nichts ist einheitlich!
Du fragst Dich: „Wie konnte das passieren?“

Bin ich auch so fern von Dir
so spüre dennoch ich die Schmerzen
das Klagen Deiner Worte mir
verursacht Folter tief im Herzen

Du misstraust – zurecht – dem Leben,
den Menschen, die nur Qualen gaben
Du willst und kannst nicht mehr vergeben
und möchtest Dich nur noch vergraben

Doch tief in Dir, die Hoffnung glimmt,
eines Tages geliebt zu werden
das Leben sich für Dich besinnt,
die Seele frei wird von Beschwerden

Ich hoff‘, Du kannst das überwinden
Dir möge alles Glück geschehen
der Richtige, er soll Dich finden
Du sollst die bunten Farben sehen

Verdient hast Du das ganze Glück
durch Deine Einzigartigkeit
der Sonnenschein kehrt bald zurück
der Dich von Deinem Leid befreit

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